Kaum eine Frage wird häufiger gestellt als die nach dem Geld. Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an. Der Verdienst als Callboy schwankt stark, und wer mit festen Zahlen wirbt, verspricht meist zu viel. Trotzdem lässt sich ein realistischer Rahmen abstecken.
Die Stundensätze
Übliche Tarife bewegen sich zwischen etwa 75 und 150 Euro pro Stunde. Manche verlangen weniger, einige deutlich mehr. Nach oben sind kaum Grenzen gesetzt, sehr gefragte Callboys erreichen Sätze von 200 Euro und mehr. Entscheidend ist, dass der Tarif zum eigenen Profil passt und nicht abschreckt.
Ein niedriger Tarif bringt mehr Anfragen, ein hoher weniger Buchungen, dafür pro Termin mehr Honorar.
Diese einfache Faustregel erklärt die meisten Entscheidungen. Wer schnell viele Buchungen sammeln möchte, startet oft niedriger. Wer sich etabliert hat, kann den Tarif anheben.
Wovon der Verdienst abhängt
- Qualität und Aktualität der Fotos, sie entscheiden über den ersten Klick
- Ein ehrlicher, gut geschriebener Profiltext
- Erreichbarkeit und Zuverlässigkeit bei Anfragen
- Der gewählte Standort und die Bereitschaft zu reisen
- Auftreten und die Fähigkeit, aus einem ersten Termin einen Stammkunden zu machen
Was vom Honorar übrig bleibt
Ein wichtiger Punkt: Wird direkt und ohne Vermittlung gebucht, fließt das Honorar vollständig an den Callboy. Es gibt keine Provision an eine Agentur und keinen Bankverkehr. Bezahlt wird bar und persönlich. Reisekosten werden zusätzlich vereinbart. Auf spezialisierten Plattformen wie Gigolodirect fällt lediglich eine Gebühr für das Profil an, nicht für die einzelne Buchung.
Realistisch bleiben
Wie viele Buchungen tatsächlich zustande kommen, lässt sich nicht vorhersagen. Manche Wochen sind ruhig, andere voll. Der Verdienst ist selten planbar wie ein festes Gehalt. Wer das akzeptiert und an einem guten Profil arbeitet, hat die besten Voraussetzungen. Den kompletten Weg dorthin beschreibt der Leitfaden Callboy werden.